KEINORT - KLANGORT

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31. August 2014 um 16 Uhr
Abschlussvorstellung der Opernale


KÜNSTLERHAUS LUKAS

Dorfstraße 35
18347 Ostseebad Ahrenshoop
Telefon 03 82 20 - 69 40
Fax 03 82 20 - 694 14

post@kuenstlerhaus-lukas.de
www.kuenstlerhaus-lukas.de
www.opernale.de
     
  OPERNALE 2014 »ISt Lieb ein Feur«
Ein Musiktheater-Abend zum Werk von Sibylla Schwarz

Die Greifswalder Barockdichterin Sibylla Schwarz (1621-1638), deren kurzes Leben ganz in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges fällt, beginnt im frühesten Jugendalter erste Gedichte zu schreiben. Zu den wiederkehrenden Themen ihrer poetischen Texte zählen Neid, Liebe und Tod ebenso wie die konfliktreiche Zuneigung zu ihrer Freundin Judith Tanck. Als Sibylla Schwarz mit nur 17 Jahren stirbt, hinterlässt sie ein umfangreiches Werk von großer poetischer Ausdruckskraft. Dies veranlasste die künstlerische Leitung des Opernale e.V., der Dichterin eine komplette Musiktheater-Inszenierung zu widmen. Grundlage dafür ist das Theaterstück von Ulrich Frohriep „Dichtung, Liebe, Tod“, das bislang in Mecklenburg-Vorpommern auf seine Erstaufführung wartet.
Das Künstlerhaus Lukas vergab nach einer Ausschreibung in Zusammenarbeit mit dem Opernale e.V. für die Vertonung der Gedichtauswahl ein Stipendium an die mecklenburgische Komponistin Doreen Rother. Mit einem spielfreudigen Ensemble aus Musikern und Darstellern präsentiert „ISt Lieb ein Feur“ das berührende Leben und Werk der sogenannten »pommerschen Sappho«. Das Wanderformat der OPERNALE bringt vom 1. bis 31. August 2014 das Stück an 15 verschiedenen bezaubernden Orten Vorpommerns. Die Abschlussvorstellung findet im Künstlerhaus Lukas mit anschließendem Publikumsgespräch statt.

Der gemeinnützige Verein OPERNALE e.V. hat sich im Sommer 2010 in Sundhagen, Landkreis Vorpommern-Rügen, gegründet mit dem Zweck, die Darstellenden Künste in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern. Die jährlich wiederkehrende Veranstaltung OPERNALE ist ein Höhepunkt seiner Arbeit. Mit der »Bettleroper« im Jahr 2013 ist die OPERNALE zum festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Vorpommern geworden. Hierbei ist es dem Verein ein Anliegen, die ausgewählten Spielorte nicht nur temporär zu beleben, sondern die Arbeit der lokalen Kulturakteure zu unterstützen. Dieser Ansatz und die Betonung des musiktheatralischen Momentes unterscheiden die OPERNALE wesentlich von anderen Festivalangeboten in M-V.
 
     
 
 


19. Oktober 2014 um 17 Uhr
Ausstellung
Gesprächskonzert


KÜNSTLERHAUS LUKAS

Dorfstraße 35
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  Paradiesformat

Gesprächskonzert: Ensemble Adapter - ein isländisch-deutsches Ensemble der Neuen Musik
Ausstellung: Eva Rosenstiel (Freiburg) - Malerei/Installation, Carl Martin Hansen (Bergen/Norwegen) – Installationen zur Neuen Musik

Die Präsentation ausgewählter Werke der KomponistInnen im Stipendienprogramm des Künstlerhauses Lukas wird das Festival ZUFLUCHT VON DER SEHNSUCHT DES PARADIESES in der Begegnung mit Bildender Kunst beenden.

Das Ensemble Adapter ist ein deutsch-isländisches Ensemble für Neue Musik mit Sitz in Berlin, das als junges und heute sehr erfolgreiches Ensemble erstmals mit einem Workshopstipendium im Künstlerhaus Lukas gefördert wurde und nun erneut in Ahrenshoop zu Gast sein wird. Den Kern der Gruppe bildet ein Quartett aus Flöte, Klarinette, Harfe und Schlagzeug mit Kristjana Helgadóttir, Ingólfur Vilhjálmsson, Gunnhildur Einarsdóttir und Matthias Engler, die mit weiteren fest ausgewählten InstrumentalistInnen in Kammermusikbesetzungen agieren. Ein Gesprächskonzert wird Einblicke in die länderübergreifende Arbeitsweise des Ensembles
ermöglichen, darunter Werke von ehemaligen StipendiatInnen des Künstlerhauses Lukas im Bereich Komposition.

Carl Martin Hansen wird sich mit einem Werk eines nordeuropäischen Komponisten beschäftigen und dies in einer installativen Arbeit aus Zeichnung und Skulptur präsentieren. Eva Rosenstiel wird die interdisziplinären Begegnungsmöglichkeiten in einem Haus wie in Ahrenshoop innerhalb des Festivalthemas präsentieren, die sie zuvor während eines Arbeitsaufenthaltes im Februar aufgespürte und in einer raumfüllenden Installation präsentieren.
 
     
 
 


30. & 31. Oktober um 20 Uhr
Konzerte der Neuen Musik



KÜNSTLERHAUS LUKAS

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  Großstadtküste oder Die Natur der Kommunikation

Landesjugendensemble Neue Musik Berlin
Leitung: Jobst Liebrecht, Gerhard Scherer

Der Landesmusikrat Berlin gründete im Jahr 2013 das Landesjugendensemble Neue Musik Berlin. Die künstlerischen Leiter sind Jobst Liebrecht und Gerhard Scherer gemeinsam. Das Ensemble ist ein Forum für herausragende Jugendliche, mit aktuellen Werken vertraut zu werden und Schlüsselwerke der jüngeren Musikgeschichte - einschließlich neuer Spieltechniken und ungewöhnlicher Klangwelten - näher kennen zu lernen. Mitglieder sind Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren. Das Landesjugendensemble Berlin hat sich in kürzester Zeit einen Spitzenplatz unter vergleichbaren Formationen in Deutschland erspielt. Die überwältigende Professionalität begeistert nicht nur Fachpublikum. Es werden Werke von Myriam Marbe, Katia Tchemberdji, Mayako Kubo, Maria Bulgakowa, Georg Katzer, Ulrich Krieger und anderen erklingen. Georg Katzer war 2006 Ehrengast im Stipendienprogramm des Künstlerhauses Lukas und Maria Bulgakowa arbeitete 20078in Ahrenshoop.

SCHLAGZEUGEROHREN HÖREN ANDERS.

percusemble berlin
Sanja Fister, Shengnan Hu, Leo Henry Koch und Bernd Michael Vogel

Ihre Welt ist voller Geräusche. Alles klingt. Überall verstecken sich Klänge. In gewöhnlichen und außergewöhnlichen  Schlaginstrumenten. Ob in Mülleimern, in Sägen, in Holz, in Metall, in Glas - Töne warten nur darauf, gefunden zu werden. Das percusemble berlin findet Töne, führt sie zusammen und verbindet sich mit ihnen. Mit Stöcken, Händen, Füßen und Herz erzeugt das Berliner Schlagzeugensemble eine Klangmélange aus Avantgarde, Groove und Trash. percusemble berlin ist akustische Energie, auch bei der Interpretation der Werke der StipendiatInnen.