Zuflucht Tanz

Zuflucht Tanz

 
 


9. Februar 2014
11 Uhr Tanzperformance
Kuratorin: Wibke Janssen

12-15 Uhr geöffnete Ateliers


KÜNSTLERHAUS LUKAS

Dorfstraße 35
18347 Ostseebad Ahrenshoop

Telefon 03 82 20 - 69 40
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  CONTINUITY - eine Tanzperformance von Walter Bickmann - Geöffnete Ateliers

Walter Bickmann (Berlin) - Choreographie, Katja Scholz (Berlin) - Tanz, Lydia Klement (Berlin) - Tanz, Gytis Skudžinskas (Klaipeda) - Video/Fotografie, Margit Jäschke (Halle) - Schmuck/Installation, Magda Korsinsky (Berlin) - Skulptur, Jon Brunberg (Stockholm) - Videoinstallation, Greta Hoheisel (München) und Lisa Vera Schwabe (Berlin) - Literatur

Mit der Tanzperformance Continuity und nochmals geöffneten Ateliers wird in einer Matinèe die Eröffnung des Festivals ZUFLUCHT – VON DER SEHNSUCHT DES PARADIESES ihren Ausklang im Künstlerhaus Lukas finden. „Continuity“ von Walter Bickmann widmet sich dem bewegten Körper als eine sich kontinuierlich in Raum und Zeit transformierende Skulptur und kann als Synonym für ein spannendes Jahr der Kunst stehen. Der ursprünglich statische Skulpturbegriff aus der Bildenden Kunst wird um das performative Element ins Temporäre, flüchtige erweitert. „Continuity“ erforscht den Faktor Zeit als eine objektiv messbare und zugleich extrem subjektive Größe. Lässt sich unser Zeitempfinden beeinflussen? Welche Effekte haben subtile Variationen in Rhythmik, Dynamik, Geschwindigkeit und Sequenz einer Aktion auf unsere Sinneswahrnehmung? Wie manifestieren sich formale, bildnerische Ansätze im performativen Ausdruck? Das choreographische Prinzip basiert auf der mit der Tänzerin Stella Zannou entwickelten Research-Performance „in·between“. Diese als Solo konzipierte Choreographie wird mit den Tänzerinnen Lydia Klement und Katja Scholz in „Continuity“ kontrapunktisch, komplementär oder synchron zum Duett entfaltet.

In den geöffneten Ateliers zeigen die eigens für die Eröffnung eingeladenen ehemaligen und neuen StipendiatInnen Einblicke in ihre Arbeit: Gytis Skudžinskas aus Klaipeda arbeitet mit Video und Fotografie und ist unmittelbar an der Ausstellung zur Chronik beteiligt. Margit Jäschke fertigt aus alten Fotos oder Lageplänen des Künstlerhauses Objekte, Magda Korsinsky widmet sich raumgreifenden Installationen, die sie aus menschlicher Kleidung baut. Jon Brunberg verbindet philosophische, politische und psychologische Aspekte in seinen Videos, Greta Hoheisel und Lisa Vera Schwabe informieren über die Entstehung einer gemeinsamen Lecture-Performance zur Geschichte des Hauses St. Lucas bis heute.