Ein Haus in Arkadien

Ein Haus in Arkadien

 
 



8. Februar 2014 um 17 Uhr 
Eröffnung der Ausstellung
Lesungen
Kuratorin: Gerlinde Creutzburg


Ausstellung vom 9.2. bis 21.4.2014
geöffnet Do-Di 10-16 Uhr


NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP

Bernhard-Seitz-Weg 3a
18347 Ahrenshoop

Fon 03 82 20 - 80 726
Fax 03 82 20 - 69 414

www.neues-kunsthaus-ahrenshoop.de
post@neues-kunsthaus-ahrenshoop.de
     
  Ein Haus in Arkadien - Das Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop

Sarah B. Tierney (Kopenhagen) - Zeichnung/Video, Danil Akimov (Kaliningrad) - Soundinstallation, Olga Jürgenson (Cambridge) - Grafik, Vera Ohlsson (Malmö) - Grafik, Małgorzata Szandała (Gliwice) - Installation, Sascha Weidner (Berlin) - Fotografie, Ute Gallmeister (Anklam) - Malerei, Adrian Sauer (Leipzig) - Fotografie, Gytis Skudžinskas (Palanga) - Fotografie, Elke Bredereck (Berlin) und Uta Ackermann (Berlin) - Feature, Marion Poschmann (Berlin) - Prosa, Sigurbjörg Þrastardóttir (Akranes) - Lyrik, Susanne Nickel (Halle) - Künstlerbuch, Judith Zander (Berlin) - Prosa, Anna-Lea Kopperi (Helsinki) - Skulptur/Installation u. a.

In einer spannenden Gegenüberstellung von historischen Dokumenten des Hauses Lucas und ausgewählten Werken von ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas zeigt die Ausstellung EIN HAUS IN ARKADIEN – DAS KÜNSTLERHAUS LUKAS IN AHRENSHOOP beispielhaft die Geschichte eines Hauses, dass in Stürmen gesellschaftlicher Veränderungen dennoch der Kunst und seinen Machern zur Verfügung stand und damit das kulturelle Leben Ahrenshoops prägte und heute noch prägt. Neben Werken des Gründervaters Müller-Kampff, der sich der Landschaftsmalerei verschrieben hatte und zeitgenössischer Fotografie, Malerei, Videoarbeiten und Künstlerbüchern der StipendiatInnen sowie Zeitdokumenten, wird der litauische Foto- und Videokünstler Gytis Skudžinskas die Begegnung der Kunstwerke und historischen Dokumente unterschiedlicher Epochen neu fotografisch kommentieren. Ob als Pension und Friseursalon, ob als Urlaubsdomizil für intellektuelle Gäste des Reisebüros der DDR, ob als Arbeits- und Urlaubsort vom Kulturfonds der DDR vermittelt, in dem Haus kam so manch berühmter Kopf zur Ruhe, von Heiner Müller über Heinz Rühmann bis Steffie Spira oder jüngst von Wilhelm Genazino bis Judith Schalansky oder Cornelia Schleime. Seit nunmehr 20 Jahren wurden nahezu 1200 Künstlerinnen und Künstler der Bildenden Kunst, der Literatur, der Komposition und des zeitgenössischen Tanzes aus ganz Deutschland und Nordeuropa mit Arbeitsaufenthalten gefördert. Eine gleichnamige 250seitige Publikation wird die bewegte Geschichte des Hauses Lukas ausschnitthaft erzählen.