DEUTSCHLAND AM NORDRAND

DEUTSCHLAND AM NORDRAND

 
 


13. März 2014 um 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kuratoren: Katharina Uhl und
Gerhard Graulich

Ausstellung vom 14.3. bis 9.6.2014
geöffnet Di-So 10-17 Uhr


Staatliches Museum Schwerin

Alter Garten 3
D-19055 Schwerin
Telefon 03 85 - 595 81 00
Fax 03 85 - 56 30 90

info@museum-schwerin.de
www.museum-schwerin.de
     
 

Die Revolution der Romantiker. FLUXUS made in USA

Die Ausstellung zeigt erstmalig zusammengefasst den Einfluss der historischen Romantik auf eine aktualisierte, neue Idee des Romantischen.

In den sechziger Jahren kehrten amerikanische Fluxus-Künstler wie George Maciunas, Geoffrey Hendricks, Al Hansen und Ben Patterson dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ den Rücken und fanden in Europa, besonders in Deutschland, einen Ort, an dem sie ihre Vorstellungen von einer neuen progressiven Kunst und Ästhetik verwirklichen konnten. Ihre Musik, Aktionen, Performances und Kunstwerke waren wild und provokativ. Gleichzeitig zeugen sie von dem Bedürfnis nach einer Wiederverzauberung der Welt.

Arbeiten wie Geoffrey Hendricks Wolkenbilder, Al Hansons Venus-Bilder und Ben Pattersons Reise-Arbeiten erinnern in ihrer Sehnsucht nach Mythos, Transzendenz und Freiheit an die Werke von Romantikern wie Johan Christian Dahl, Philipp Otto Runge, Caspar David Friedrich und Ludwig Tieck. Ebenso wie den Romantikern ging es den Künstlern der Fluxus-Bewegung darum, mit Ironie, Phantasie und den Glauben an eine humane Utopie die Gesellschaft zu verändern: „Oh ihr ledernen Alltagsmenschen ersinnt immerhin Regeln! Die Menge wird euch loben für die dargebotenen Krücken, wer aber eigene Kraft fühlt, verlacht euch!“ (Caspar David Friedrich, Bekenntnisse, herausgegeben von Kurt Eberlein).

Das Staatliche Museum Schwerin / Ludwigslust / Güstrow umfasst die Galerie Alte & Neue Meister Schwerin und die ehemaligen Residenzschlösser des mecklenburgischen Fürstenhauses in Schwerin, Güstrow und Ludwigslust. Neben der Präsentation der eigenen Sammlungen werden thematische Ausstellungen gezeigt.

 
     
 
 


20. März 2014 um 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kuratoren: Franziska Podszuck und Thomas Häntzschel

Ausstellung vom 20.3.2014
bis März 2015
geöffnet Mo 8.30-16, Di, Do 8.30-18 Uhr
Mi, Fr 8.30-13 Uhr


SPARKASSE VORPOMMERN

Lange Straße 46-50
18311 Ribnitz-Damgarten
Telefon 03 821 - 87 01 22
Fax 03 821 - 87 01 50

www.spk-vorpommern.de
     
  SEHNSUCHT BERNSTEIN

Franziska Podszuck (Rostock) - Schmuck und Objekte
sowie Studierende der da!:DESIGNAKADEMIE Rostock

Zum Themenfestival entstand inmitten einer langjährigen Kooperation ein ganz besonderes Projekt. Schon seit vielen Jahren kooperieren die Sparkasse Vorpommern, das Künstlerhaus Lukas und das Neue Kunsthaus Ahrenshoop und zeigen in den Räumen der Sparkasse Vorpommern in Ribnitz-Damgarten Werke der ehemaligen StipendiatInnen des Künstlerhauses Lukas, die gemeinsam alljährlich ausgewählt werden. Der Bernstein hat nicht nur im Deutschen Bernsteinmuseum in direkter Nachbarschaft in der Boddenstadt eine immense Bedeutung. Fast jeder Besucher der Region, so auch die temporär in Ahrenshoop arbeitenden KünstlerInnen werden vom fiebernden Suchen angesteckt und folgen den Mythen und Geschichten, die sich um diesen „Sehnsuchtsstein“ aus längst vergangenen Zeiten ranken.

Die Ausstellung in den Räumen der Sparkasse Vorpommern in der Filiale Ribnitz-Damgarten entsteht im Festivaljahr in einer Projektkooperation von angehenden GestalterInnen der da!:DESIGNAKADEMIE Rostock unter Einbeziehung der in Rostock lebenden Schmuckkünstlerin und ehemaligen Stipendiatin des Künstlerhauses Lukas Franziska Podszuck. Der Bernstein als Fundstück, Schmuckstück oder Talisman wird experimentell untersucht. Die eingeladenen Studierenden der da!:DESIGNAKADEMIE erstellen fotografische Arbeiten zum Thema unter Anleitung des Fotografie-Dozenten Thomas Häntzschel und entwickeln zudem Vorschläge für die Ausstellungseinladung, Plakate und für einen Ausstellungskatalog. Auftakt des über zwei Monate laufenden Seminars ist eine Exkursion nach Ribnitz-Damgarten in die aktuell noch dort laufende Ausstellung ROT ÜBER BLAU ÜBER GELB mit Malerei von Iris Thürmer und Fotorafien von Reinhard Thürmer, auch Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas. Besuche des Deutschen Bernsteinmuseums und der Bernsteinmanufaktur Ostseeschmuck GmbH sowie Fotoshootings und Gespräche gemeinsam mit der Schmuck- und Objektkünstlerin Franziska Podszuck werden in Verbindung von professioneller künstlerischer Arbeit und Ausbildung einmal mehr verdeutlichen, dass die Förderung von künstlerischen Prozessen eine fruchtbare Investition ist.
 
     
 
  23. Mai 2014
12.15-13.45 Uhr Poetikvorlesung
in der Uni Rostock (Hörsaal 218)
mit Kathrin Schmidt



Gutshaus Landsdorf

Dorfstraße 63
18465 Landsdorf
Telefon: 03 83 20 - 71 92 78
Fax: 03 83 20 - 71 92 79

mail@gutshaus-landsdorf.de
www.gutshaus-landsdorf.de
     
  SINECURE im Gutshaus Landsdorf

SINECURE ist ein 2007 von Angela und Gerd Schäfer gestiftetes Literatur-Stipendium, das Schriftstellerinnen und Schriftstellern einen dreimonatigen kostenlosen Aufenthalt im Gutshaus Landsdorf/Vorpommern verbunden mit einer monatlichen Unterstützung von € 800,00 anbietet.

Taufpaten waren Prof. Dr. Lutz Hagestedt, Universität Rostock, und Joseph v. Westphalen, der mit seinem Gedicht SINECURE „von David Elphinstone“ der Namensgeber des Stipendiums war. Über die Entstehungsgeschichte von SINECURE berichtet v. Westphalen ausführlich im „Entsorgungsdruck“, Edition Landsdorf (2007).

Inzwischen ist SINECURE untrennbar mit dem Gutshaus Landsdorf, das auch Festspielort der Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern ist, verbunden. Die letzten Preisträger waren Judith Zander, Rolf Lappert und Werner Fritsch. In 2014 wird die aus Berlin kommende Kathrin Schmidt von März bis Mai als diesjährige Preisträgerin in Landsdorf sein.

Kathrin Schmidt, ist Lyrikerin und Romanautorin. Sie kommt aus Thüringen und arbeitete zunächst als Psychologin, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. 2009 erschien bei Kiepenheuer & Witsch ihr Roman „Du stirbst nicht“, der autobiographisch die Rückkehr ins Leben nach einer schweren Krankheit beschreibt und für den sie den „Deutschen Buchpreis“ der Frankfurter Buchmesse 2009 erhielt. Mit „Finito. Schwamm drüber“ ist sie 2011 als eigenwillige Erzählerin hervorgetreten. Kathrin Schmidt lebt in Berlin. Sie ist verheiratet und hat fünf Kinder.

Kathrin Schmidt ist das Künstlerhaus Lukas seit Jahren durch Arbeitsaufenthalte vertraut. Sie war 2008 Ehrengast im renomierten Haus und wird im September 2014 eine Lesung in Ahrenshoop haben. So findet die bisherige finanzielle Unterstützung des Künstlerhauses Lukas durch das Gutshaus Landsdorf am Beispiel von Kathrin Schmidt auch in aktiver Kooperation, die in der Zukunft fortgesetzt werden soll, sinnfälligen Ausdruck.
 
     
 
 


9. Mai 2014 um 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kurator: Peter Konschake

Ausstellung vom 10.5. bis 21.6.2014
geöffnet Di-Fr 13-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr und nach Vereinbarung


Galerie STP

Lange Str. 21
17489 Greifswald
Telefon 03 83 56 - 706 02
Fax 03 83 56 - 706 01

info@galerie-stp.de
www.galerie-stp.de
     
  OFFENE PARADIESE

Reimo Võsa-Tangsoo (Tallin) - Fotografie

Die Galerie STP, die sich insbesondere der Förderung und Präsentation der Fotografie aus den östlichen Nachbarländern verschrieben hat arbeitet das erste Mal mit dem Künstlerhaus Lukas zusammen und bringt Estland in das Stipendienaustauschprogramm ein. Erstmals wird mit Reimo Võsa-Tangsoo ein estnischer Künstler im Künstlerhaus Lukas arbeiten und im Gegenzug wird Ramona Czygan in Tallin mit einem einmonatigen Stipendienaufenthalt wohnen und arbeiten. Kooperationspartner ist die Estnische Vereinigung der Fotokünstler.

Reimo Võsa-Tangsoo gehört zu den anerkannten Fotografen des Landes und hat bereits mehrere Bücher mit seinen Werken veröffentlicht. Gern arbeitet er in Serien, in denen unsere Begehrlichkeiten zwischen den Generationen thematisiert werden oder in dem unser heutiges Leben dokumentiert wird. Er benutzt bewußt die analoge Fotografie, um Distanz zu den Ereignissen einnehmen zu können.

Die Galerie STP wurde 2010 für osteuropäische Fotografie in direkter Nachbarschaft der Galerie Hubert Schwarz im Zentrum Greifswalds gegründet. Sie zeigt ausschließlich Werke osteuropäischer Künstlerinnen und Künstler.
 
     
 
 


9. Mai 2014
Eröffnung der Ausstellung
Kurator: Hubert Schwarz

Ausstellung vom 10.5. bis 21.6.2014
geöffnet Di-Fr 13-18, Sa 11-15 Uhr
und nach Vereinbarung


Galerie Hubert Schwarz

Lange Str. 21
17489 Greifswald
Telefon 03834 - 899 44 8
Fax 03834 - 899 44 80

schwarzhubert@web.de
www.galerie-schwarz.de
     
  Im Hospital und Flussmanager

Ramunė Pigagaitė (Frankfurt) - Fotografie

Ramunė Pigagaitė wurde 1966 in Varéna, Litauen geboren. Von 1984-1988 studierte sie Schauspiel am Konservatorium Vilnius und von 1994-2000 Fotografie an der Universität Mainz. Ramunė Pigagaitė lebt in Varéna und Frankfurt am Main. Ramunės künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Porträtfotografie.

Ihre umfangreichste Serie zeigt auf berührende Weise Menschen ihrer Heimatstadt Varéna. Auf skurile und humorvolle Weise, aber doch würdevoll, fotografiert sie „Originale“ der Stadt, wie die Bäckerin, den Feuerwehrmann, den Lehrer usw.. Die Positionen der zu fotografierenden Personen sind inszeniert. Hier kommt ihr natürlich ihre Schauspielausbildung zu gute.

Die Galerie Schwarz zeigt im Mai 2014 die Serien „Im Hospital“ und „Flußmanager“.

1984 wurde in Kreutzmannshagen, nahe Greifswalds, die Grafikdruckwerkstatt Hubert Schwarz gegründet. Hier wurde in den vergangenen Jahren unter anderem für Künstler wie Max Bill, Hartwig Ebersbach, Rainer Fetting, Karl Otto Götz, Salomé, K.R.H. Sonderborg, Walter Stöherer, Fred Thieler, Wolf Vostell und die Künstler der Galerie gedruckt. Bis zum heutigen Tag entstehen hier spannende Editionen. Dieser faszinierende Kontakt zu den Künstlern machte Lust auf mehr. So wurde 1993 die Galerie Hubert Schwarz in der Hansestadt Greifswald gegründet.
 
     
 
  17. Mai 2014
um 17 Uhr - Kirche Landow
Eröffnung der Ausstellung
um 20 Uhr - CIRCUS EINS Kronprinzenpalais Putbus
Eröffnung der Ausstellung
Kuratorin: Susanne Burmester

Kirche Landow - täglich 9–19 Uhr
CIRCUS EINS - täglich 12–17 Uhr


Susanne Burmester Galerie

CIRCUS EINS
Circus 1
18581 Putbusn auf Rügen
Telefon 0151 / 42 44 66 38

mail@susanneburmester.de
www.susanneburmester.de
www.kirchelandow.de
     
  IM SPIEGEL

Katja Musenberg (Hamburg) - Grattage
Sara Pfrommer (Berlin) - Video

Katja Musenberg und Sara Pfrommer nutzen einen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Lukas zur Auseinandersetzung mit der Frage, ob und in welcher Hinsicht die Kunst und ihre Bedingungen als Zuflucht taugen und ob dieser Zusammenhang für die eigene Arbeit fruchtbar sein kann. Für Katja Musenberg scheint es in der Idylle keine Rettung zu geben. Ihre emblematisch aufgefassten Bildelemente suchen den Raum als Erweiterung ihres Daseins, doch verharren schließlich im Ornament der Fläche, quasi ortlos in großformatigen Zeichnungen, „ohne Leben“ in ihren Frottagen von Tierhäuten, Motorradhüllen oder Kartonagen. Sara Pfrommer untersucht das Verhältnis von Mensch und technischem Apparat und wie viel Handlungsspielraum uns die Dingwelt erlaubt. Sie agiert in gespielter Zeitlupe in ihrem Video „Kuvert“, spricht Kennedys berühmte Rede „We chose to go the moon“ nach oder untersucht die durch jahrzehntelangen Gebrauch verwandelten Gegenstände im Video „Die Werkstatt“.

Die Ausstellung „Im Spiegel“ findet an zwei Veranstaltungsorten statt. Sara Pfrommer zeigt ihre Videoarbeiten in der Kultur- und Wegekirche Landow. Katja Musenberg präsentiert die Ergebnisse ihres Arbeitsaufenthaltes in CIRCUS EINS Kronprinzenpalais Putbus auf Rügen. Susanne Burmester Galerie vertritt seit 2006 aktuelle Kunst auf der Ostseeinsel Rügen und in Berlin. Die Gäste der Förderstätten aktueller Kunst in Mecklenburg-Vorpommern bilden eine wichtige Grundlage der Ausstellungsplanung. Daher sind im Programm der Galerie auch Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas vertreten.
 
     
 
  18. Mai 2014 um 11 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Konzert

ab 18.5.2014 in der ständigen Ausstellung
April-Juni & Oktober Fr-So 11-17 Uhr
Juli-September Mi-So 11-17 Uhr
1. November - 31. März geschlossen


KranicH Museum
Gutshof Hessenburg

Dorfplatz 2
18317 Hessenburg/Saal
Telefon 03 82 23 - 66 99 00

info@kranichmuseum.de
www.kranichmuseum.de
     
  Ausstellungseröffnung und Konzert

Nicole Schuck (Berlin) - Zeichnung
Eva Zöllner (Berlin) - Akkordeon

Das Kranich Museum feiert die Eröffnung eines besonders gestalteten Saales durch die aus Berlin kommende Nicole Schuck. Sie intensivierte während eines zweimonatigen Projektstipendiums 2012 die Beschäftigung mit dem Kranich, die im darauf folgenden Jahr in Hessenburg mit der zweiteiligen Bodenzeichnung im Kranich Museum eine besondere und sehr beeindruckende Bleibe fand.

Nicole Schuck lässt in ihren auf das Medium der Zeichnung und Erzähl-Performance fokussierten Arbeiten Kunst und Wissenschaft, Fiktion und Wirklichkeit, Dokumentation und Narration aufeinander treffen. Sie kartographiert Orte, Landschaften, Länder und bezieht ganz bewusst die jeweils dort lebenden Tiere unmittelbar ein. Zeichnend, An-
wohner interviewend und mit Wissenschaftlern kooperierend, betreibt sie eine Feldforschung, die nicht dokumentieren oder illustrieren, sondern erzählen will.

Die Bodenzeichnung „Schiefergrau“ im großen Saal des Kranich Museums und das Diptychon „Umkehrzüge“ werden feierlich enthüllt. Der Festakt wird von einem Konzert mit Eva Zöllner begleitet. Die aus Berlin kommende Akkordeonspielerin spielt in ihren musikalischen Naturbeobachtungen, neben eigenen Kompositionen, Werke zeitgenössischer Komponisten darunter Noriko Kawakami, die Stipendiatin im Künstlerhaus Lukas war und Artist in Residence 2015 im Kranich Museum werden wird.
 
     
 
 


7. Juni 2014 um 17 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kurator: Holger Stark

Ausstellung vom 8.6. bis 12.7.2014
geöffnet Mi-Sa 14-19 Uhr und nach Vereinbarung


Galerie wolkenbank kunst+räume

Wollenweberstraße 24
18055 Rostock
Telefon 03 81 - 377 73 34
Fax 03 81 - 377 73 35

info@wolkenbank-galerie.de
www.wolkenbank-galerie.de
     
  Constellating Matters

Neil Taylor (London) – Installation/Zeichnung

Neil Taylor wird seinen Aufenthalt im Künstlerhaus Lukas an der Ostseeküste nutzen, um sein im Frühjahr 2014 in Los Angeles/US gestartetes Projekt „Constellating Matters“ weiter zu entwickeln. Der 1964 in Bristol/UK geborene Künstler überzeichnet Druckpapierbögen, verfremdet, vergrößert und installiert Objekte aus unserem Alltag und bringt sie als Rauminstallation in einem neuen Kontext wieder zusammen. Neil Taylor studierte Fine Art an der Royal West of England Academy in Bristol und am Central Saint Martins in London. Seine Arbeiten konnte er bereits in Mecklenburg-Vorpommern 2012 in der von Holger Stark kuratierten Ausstellung „What are you hiding“ in der Kühlungsborner Kunsthalle und 2013 in der von Dr. Julia Wirxel kuratierten Ausstellung „Ende“ im Kunstverein Schwerin (E-Werk am Pfaffenteich) zeigen. Die Ergebnisse seines Arbeitsaufenthaltes in Ahrenshoop werden Anfang Juni in der Rostocker Galerie wolkenbank zu sehen sein.


Ahrenshoop project

Ragnheidur Harpa (Reykjavík) - Performance

Die isländische Film-, Theater- und Performancekünstlerin studierte 2008 bis 2012 an der Icelandic Academy of Art in Reykjavík. Ragnheidur Harpa plant während ihres Stipendienaufenthaltes ein „Ahrenshoop project“ zu konzipieren. Die Galerie wolkenbank wird gemeinsam mit ihr eine Performancevorführung in der Hansestadt Rostock produzieren. Der Zeitpunkt und Aufführungsort wird auf der Webseite der Galerie bekannt gegeben.

Die 2009 in Rostock eröffnete Galerie wolkenbank vertritt schwerpunktmäßig zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen, die einen Bezug zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gefunden haben. Zusammen mit internationalen Positionen liegt der Fokus der Galeriearbeit im Bereich nicht-gegenständlicher Kunst. Eine Arbeitsweise verschiedener künstlerischer Medien und Ausdrucksformen im Kontext zu räumlichen Bezügen, der Architektur, Landschaftsgestaltung oder Geschichte und Politik ist erwünscht.
 
     
 
 


22. Juni 2014 um 11 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
mit Preisverleihung
Organisatorin: Merete Cobarg

Ausstellung 22.06.-31.08.2014
geöffnet Di. bis So. 10-17 Uhr


Kunstsammlung Neubrandenburg

Große Wollweberstraße 24
17033 Neubrandenburg
Telefon 0395 555-1290
Fax 0395 555-1299

kunstsammlung@neubrandenburg.de
www.kunstsammlung-neubrandenburg.de
     
  Fünf Positionen der Gegenwart in Mecklenburg-Vorpommern

Ute Gallmeister (Anklam) - Malerei/Zeichnung, Linda Perthen (Berlin) - Malerei/Video,
Susanne Rast (Kneese) - Skulptur/Zeichnung, Holger Stark (Klein Warin) - Fotografie/Installation,
Ruzica Zajec (Kaarz) - Objekte

Die Auswahljury für den fünften Kunstpreis für Bildende Kunst in Mecklenburg-Vorpommern der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe schlug Ute Gallmeister, Linda Perthen, Susanne Rast, Holger Stark und Ruzica Zajec für den Kunstpreis 2014 vor. Bis auf Susanne Rast waren diese Künstler 2010 und

2012 Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas.
Ute Gallmeister ist eine sensible Malerin und Zeichnerin in der Tradition des Informell. Sie beherrscht das große Format mit verhaltenen Farbwelten ebenso wie das kleine gezeichnete Blatt mit harmonischer Komposition. Linda Perthen stzt sich in ihrer Malerei mit der Wirkung von farblich delikaten, teilweise sehr dichten Strichlagen auseinander. Diese werden auch zum Inhalt ihrer Experimental- und Videofilme sowie Videostills. Die Bildhauerin Susanne Rast holt ihre verletzlich wirkenden Figuren mit kraftvollen Bewegungen, die markante Strukturen ergeben, aus dem Holzblock heraus. Der Mensch steht auch im Mittelpunkt ihrer malerischen Zeichnungen. Der derzeitiger Arbeitsschwerpunkt von Holger Stark sind Installationen, Land-Art-Projekte und Fotografien, die oft Räume in ungewöhnlichem Blickwinkel neu erleben lassen. Ein sensibler Umgang mit Architektur und die oft verblüffende Eroberung des Raumes durch temporäre Eingriffe kennzeichnen sein Schaffen. Ruzica Zajec gestaltet aktuell vor allem Objekte aus Glas mit Bezug zum Raum. Scheiben werden bemalt und wie Gemälde aufgehängt oder an die Wand gelehnt oder durch Klebestreifen mit dem Raum verbunden.

Kunstsammlung Neubrandenburg: Einziges Kunstmuseum im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit Sammlung von rund 6.600 Werken der Malerei, Plastik, Grafik und von Unikaten auf Papier. Schwerpunkt: Arbeiten aus dem Nordosten Deutschlands nach 1950, Kunstwerke auf und aus Papier. Bestandsausstellung „Der glückliche Griff“: vor allem bedeutende Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Dresden, dazu wichtige Gemälde und Plastiken von Jürgen Brodwolf, Michael Morgner, Daniel Spoerri und Strawalde. Parallel dazu Sonderausstellungen zu wechselnden Themen des 20. und 21. Jahrhunderts, regelmäßig Präsentation regionaler Künstler.
 
     
 
 


22. Juni 2014 um 15 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kuratorin: Katrin Arrieta

Ausstellung vom 23.6. bis 12.10.2014
geöffnet täglich 10-16 Uhr


FISCHLANDHAUS WUSTROW

Neue Straße 38
18347 Ostseebad Wustrow
Telefon 03 82 20 - 804 65

www.ostseebad-wustrow.de
fischlandhaus-wustrow@t-online.de
     
  Sabine Herrmann
Malerei und Zeichnung

Zum Zeitpunkt der Ausstellung hält sich die aus Berlin kommende Sabine Herrmann als berufene Stipendiatin des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop auf. Ihr Aufenthalt wird vom Dorint Strandresort & Spa Ostseebad Wustrow und der Gemeinde und Kurverwaltung des Ostseebades Wustrow gefördert und schließt die Präsentation aktueller Arbeiten der bekannten Berliner Malerin in dem Wustrower Ausstellungshaus ein.

Sabine Herrmann im Osten Berlins aufgewachsen, hat ihre künstlerischen Prägungen dem von Angespanntheit, Experimentierlust und solidarischer Aufbruchsstimmung erfüllten schöpferischen Geschehen innerhalb der nachgewachsenen Generation in der DDR der 80er Jahre zu verdanken und steht in der Kunstszene des heutigen Berlins für eine malerische Haltung von beeindruckender handwerklicher Solidität und einer starken, durchaus politischen, aber kontemplativ geläuterten Weltergriffenheit, die sich auf umstandslose Art in einfachen Bildformeln vermittelt. Die Kraft der Zeichen erwächst in ihrer Kunst aus der berückenden Synthese transparent gehaltener Farbgebiete zu übergreifenden, zur sphärischen Vision sich steigernden und mit poetischer Empfindung aufgeladenen Formen und Formandeutungen, deren ruhiger Präsenz und überlegenem Ausbalanciertsein als gleichsam schwebendes Gesamtkonstrukt. Sie erweist sich damit als eine Künstlerin in der besten Tradition der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts.

Das Fischlandhaus Wustrow ist ein unter Denkmalschutz stehendes Hochdielenhaus, wie es typisch für die Region Fischland/Darß ist. Das etwa 200 Jahre alte Gebäude wurde im Jahr 2010 umfangreich saniert und durch einen Veranstaltungsraum erweitert. Es beherbergt eine moderne Bibliothek und eine kleine Galerie mit wechselnden Ausstellungen, ergänzt durch regelmäßige Konzerte, Lesungen und Kleinkunstabende. Die Ausstellungen entstehen in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop.
 
     
 
 


29. Juni 2014 um 15 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kurator: Reinhard Buch

Ausstellung vom 29.6. bis 27.7.2014
geöffnet Do-Sa 14-18 Uhr oder nach Vereinbarung


Galerie Black Box
Im Kunsthof Hirschburg

Zum Wallbach 15
18311 Hirschburg
Telefon 03 821 - 32 63
Funk 0162 - 376 67 57

reinhardbuch@gmx.de
www.kunsthof-hirschburg.de
     
  ISLAND. FEUER. FISCH & SCHOKOLADE

Miro Zahra (Plüschow) - Arbeiten auf Papier, Künstlerbücher
Udo Rathke (Plüschow) - Zeichnungen
Reinhard Buch (Hirschburg) - Objekte, Videos, Arbeiten auf Papier

Island: Magma- Insel. Ergebnis einer Tiefeneruption an der Nahtstelle von europäischer und amerikanischer Kontinentalplatte mitten im Atlantik.An der Oberfläche der Insel - entlang dieser Spalte - gefährliche Vulkane, warme Bäche, heiße Quellen, Geysire, Schlammtöpfe, Wasserfälle. Verwundete, vernarbte Erdkruste.

Dazwischen joggende Isländer - im Sommer 24 Stunden aktiv, die lange Dunkelzeit kompensierend - sprechen, wie vor 1000 Jahren und englisch schon im Kindergarten - bauen alte Fischhallen zu Kunsttempeln um und laden KünstlerInnen aus aller Welt ein, darin zu arbeiten.

Wie bewältigen die Künstler Udo Rathke, Miro Zahra und Reinhard Buch, die im Rahmen des einmonatigen Austauschstipendiums vom Künstlerhaus Lukas für das NES- Artist Residency Skagaströnd (gefördert durch das Land Mecklenburg- Vorpommern) eingeladen wurden, bzw. sich eingemietet haben, diese Eindrücke?

Höchst unterschiedlich - machen Sie sich ein Bild.

Die ausgestellten KünstlerInnen verbindet neben dem Aufenthalt in Island gemeinsames Arbeiten während der Hirschburger Werkstatttage und Ausstellungen im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop das Studium an der Kunsthochschule Berlin–Weißensee.

Die 2013 gegründete Galerie BlackBox in Hirschburg zeigt vorzugsweise bedeutende Künstler der „Berliner Schule“.
 
     
 
 


11. Juli 2014 um 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kurator: Matthias Fuhrmann

Ausstellung vom 12.7. bis 31.8.2014
geöffnet Mi-So 11-17 Uhr


Galerie Born

Südstraße 22
18375 Born
Telefon 01 72 - 885 56 92

info@galerie-born.de
www.galerie-born.de
     
  Mythische Figuren und Arbeitswelten

Felipe Cusicanqui (Chile) - Malerei
Klaus Hack (Seefeld/Brandenburg) - Skulptur

Der Chilene Felipe Cusicanqui und der Deutsche Klaus Hack stammen von verschiedenen Kontinenten, ihre Arbeiten sind auf den ersten Blick weit voneinander entfernt. Und doch eint die beiden Künstler eine gemeinsame künstlerische Idee. Sie bearbeiten rohe, natürlich belassene Oberflächen, die in den fertigen Werken stets noch als Material erkennbar bleiben. Beiden geht es nicht um Illusion, sondern um die Offenbarung des künstlerischen Akts. Der Maler Felipe Cusicanqui malt auf dem reliefartigen Grund zerstörter und geschichteter Pappkartons oder auf grobem Sackleinen. Der Bildhauer Klaus Hack hinterlässt Spuren auf der rauen und grob geweißten Oberfläche des Holzes. Beide Künstler spüren Orten der Zuflucht oder verlorenen Paradiesen nach. In der Ausstellung treten Hacks mythische Figuren und Fabelwesen in Dialog mit den reduzierten Landschaften und nüchternen Arbeitswelten bei Cusicanqui. Felipe Cusicanqui wurde 1977 in Santiago de Chile geboren. An der Universität Finis Terrae schloss er 2004 ein Studium der Malerei ab. Seit dieser Zeit nahm er an mehr als 20 Gruppen- und Einzelausstellungen sowohl in Chile als auch im Ausland teil. Er lebt und arbeitet in Santiago de Chile. Klaus Hack, geboren 1966 in Bayreuth, studierte Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und an der Hochschule der Künste in Berlin bei Lothar Fischer. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt, seine Werke befinden sich in wichtigen öffentlichen und privaten Sammlungen. 1998 arbeitete er als Stipendiat im Künstlerhaus Lukas, 2007 zeigte er Arbeiten im Neuen Kunsthaus sowie im Kunstkaten Ahrenshoop. Klaus Hack lebt und arbeitet in Seefeld in Brandenburg.

Die Galerie Born vertritt zeitgenössische Positionen der Malerei, Zeichnung und Skulptur. Zu den Künstlerinnen und Künstlern der Galerie zählen neben anderen Biene Feld und Oskar Manigk, Martin Assig und Strawalde, Klaus Hack und Uwe Kowski. Zunehmend richtet sich die Galerie Born mit ihren Partner-Häusern Galerie Born Berlin in der Potsdamer Straße und Kunstraum Heiddorf am internationalen Kunstgeschehen aus. Neben dem Chilenen Cusicanqui vertritt die Galerie die französischen Maler Grégoire Hespel und Daniel Schlier und die beiden Griechen Nikos Valsamakis und Yannis Markantonakis.
 
     
 
 


6. Sep. 2014 um 15 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kuratorin: Katrin Arrieta

Ausstellung vom 7.9. bis 2.11.2014
geöffnet Di-So 10-17 Uhr


KUNSTMUSEUM AHRENSHOOP

Weg zum Hohen Ufer 36
18347 Ostseebad Ahrenshoop
Telefon: 03 82 20 - 667 90
Fax : 03 82 20 - 66 79 22

info@kunstmuseum-ahrenshoop.de
www.kunstmuseum-ahrenshoop.de
     
  Dieter Goltzsche zum Achtzigsten

Dieter Goltzsche (Berlin) - Malerei/Grafik

Im Sommer 2009 war Dieter Goltzsche im Rahmen des Programms “Art residence Ahrenshoop” der Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop, der FAMAKunststiftung und des Künstlerhaus Ahrenshoop e. V. berufener Ehrengast im Künstlerhaus Lukas. Zu seinem 80. Geburtstag widmet das Kunstmuseum Ahrenshoop ihm diese Ausstellung. Sie vereint neben Blättern aus der Museumssammlung, die der Künstler 2013 stiftete, bedeutende Arbeiten aus allen Schaffensphasen und hierfür relevanten Quellen in einer konzentrierten Auswahl. Dieter Goltzsches zeichnerische Handschrift beruht weniger auf dem wiederkehrenden Charakter einer zuverlässig beschreibenden oder notierenden Linie als auf der Eigenart der Gesamtordnung in der Fläche, die er häufig auch mit malerischen Mitteln oder denen der Collage herstellt. Sein Werk hält sich fortwährend im Zustand des Entwurfs: Graphismen und Farben befrieden sich gegenseitig zu einem Gleichgewicht der Annäherungen an die dichteste Ausdrucksform des Erlebten im Sinne vielfältiger Reaktionen auf Alltag, Atmosphäre, Menschen, Musik, Literatur und letztlich auch das eigene Werk. In der DDR zumeist in Kennerkreisen wahrgenommen, wurde Dieter Goltzsche 1990 als einer der wenigen Ostberliner in die vereinigte Akademie der Künste gewählt und 1993 zum Professor an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee berufen. Er ist Träger mehrerer Kunstpreise, so des Käthe-Kollwitz-Preises, des Hannah-Höch-Preises der Stadt Berlin und des Hans-Theo-Richter-Preises der Sächsischen Akademie der Künste. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Kuratorische Theorie und Praxis an der Freien Universität Berlin unter der Leitung von Dr. Anna Carola Krausse.

Das im Sommer 2013 eröffnete Museum ist eine in bürgerschaftlichem Engagement initiierte Gemeinschaftsstiftung mit dem Zweck, die überregional bedeutende Kunstgeschichte Ahrenshoops und der Künstlerlandschaft an der südlichen Ostseeküste vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart zu erforschen und zu dokumentieren. Es ist als gemeinnütziger Verein organisiert, der die Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop als Eigentümerin der Sammlung trägt. Der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern förderten den von Volker Staab und seinem Architektenteam entwickelten anspruchsvollen Neubau.
 
     
 
 


6. Sep. 2014 um 20 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kurator: Knut Hartwich

Ausstellung vom 7.9. bis 9.11.2014
geöffnet täglich 15-19 Uhr und nach Vereinbarung


Galerie Hartwich

Schulstraße 5
18586 Sellin auf Rügen
Telefon 0174 - 947 54 24

info@galeriehartwich.de
www.galerie-hartwich.de
     
  PRAGMATIC PAINTING

Ruth Campau (Kopenhagen) - Installation/Malerei
Jan van der Ploeg (Amsterdam) - Installation/Malerei
Tanja Rochelmeyer (Berlin) - Malerei

Die Ausstellung bringt drei KünstlerInnen aus Dänemark, den Niederlanden und Deutschland zusammen, die auf sehr eigene und höchst unterschiedliche Weise das Feld der Abstraktion bestellen: Ruth Campau installiert dekonstruierte bemalte Acryltafeln, Jan van der Ploeg erschafft zeichenhafte oft ortsspezifische und architekturbezogene Welten und Tanja Rochelmeyer erarbeitet präzise geometrische Konstruktionen auf Leinwand.

„Die Abstraktion im philosophischen Denken, also im Verhältnis von Anschauung und Begriff ist ganz sicher ein nutzbringender theoretischer Behelf, nur ist im Gegensatz dazu das Abstrakte in der künstlerischen Dimension etwas ganz anderes, etwas, das sich an anderem Maß ausrichtet. Keine Kunst ist als solche gegenständlich, denn die Gegenstände müssen in der Fläche überhaupt erst einmal er- und gefunden werden; realistische Widerspiegelung ist ein Irrglaube, der Bildort unserer Erfahrung grundsätzlich entzogen und Wirklichkeit wird zu allen Zeiten immer nur hergestellt. Da alles Abstrakte auf der Bildfläche aber eben stets auch figural ist, wenn man denn neufranzösisch so wollte, lässt sich rasch erkennen, dass diese Verfasstheit keine des abstrakten oder abstrahierenden Denkens ist. In seiner Unnatürlichkeit ist das Abstrakte die Grundlage, ganz gleich ob für Abstraktes oder Figurales.“ (Christian Malycha in Abstract Confusion 2011)

Die Galerie im Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen, in der Mitte des Drei-Länder-Ecks der westlichen Ostsee, vermittelt zeitgenössische künstlerische Haltungen aus Deutschland und dem nördlichen Europa, oft Malerei aber auch quer durch alle Medien, von jungen Talenten bis zu namhaften Positionen.
 
     
 
 


12. Sep. 2014 um 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kurator: Hubert Schwarz

Ausstellung vom 13.9. bis 25.10.2014
geöffnet Di-Fr 13-18, Sa 11-15 Uhr
und nach Vereinbarung


Galerie Hubert Schwarz

Lange Str. 21
17489 Greifswald
Telefon 03834 - 899 44 8
Fax 03834 - 899 44 80

schwarzhubert@web.de
www.galerie-schwarz.de
     
  Julia Körner - neue Bilder

Julia Körner (Berlin) - Malerei

Julia Körner wurde 1976 in Heidelberg geboren. Von 1996 bis 2004 studierte sie an der Universität Greifswald Kunst und Germanistik. 2004 erhielt sie eine der ersten Ausstellungsförderungen im Neuen Kunsthaus in Ahrenshoop, zu der auch ein Katalog erschien.

Von 2004 bis 2006 studierte Julia Körner Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Julia Körner lebt und arbeitet in Berlin. Im Zentrum ihrer künstlerischen Auseinandersetzung steht das Schaffen von Bildern, die mehrdeutig und rätselhaft sind. Dargestellt sind einerseits menschenähnliche Wesen, im ständigen Wechsel von Sich Zeigen und Verschwinden. Zusätzlich entwicklt sie Landschaften, die künstlich und traumähnlich sind. Dabei herrscht eine Stimmung der Beklemmung und des Nebulösen. Verborgenes ist für mich interessanter als die Abbildung des Äußeren. Es liegt im Auge des Betrachters, die Bilder zu entschlüsseln.

1984 wurde un Kreutzmannshagen, nahe Greifswalds, die Grafikdruckwerkstatt Hubert Schwarz gegründet. Hier wurde in den vergangenen Jahren unter anderem für Künstler wie Max Bill, Hartwig Ebersbach, Rainer Fetting, Karl Otto Götz, Salomé, K.R.H. Sonderborg, Walter Stöherer, Fred Thieler, Wolf Vostell und die Künstler der Galerie gedruckt. Bis zum heutigen Tag entstehen hier spannende Editionen.Dieser faszinierende Kontakt zu den Künstlern machte Lust auf mehr. So wurde 1993 die Galerie Hubert Schwarz in der Hansestadt Greifswald gegründet.
 
     
 
 


13. Sep. 2014 um 20:30 Uhr
Proben und Vorpremiere in Bröllin

Premiere im DOCK11 Berlin
am 18.,19.-21. Sept. und 25.-28 Sept.


DOCK 11
Kastanienallee 79, 10435 Berlin
www.dock11-berlin.de

TEN PEN CHii ART LABOR
schloss bröllin e.V.
Bröllin 3, 17309 Fahrenwalde
Telefon: 01 71 - 747 50 51

orga@ten-pen-chii.de
www.ten-pen-chii.de
www.broellin.de
     
  Mi-LAi „ZUKUNFT“

Die Verbindung Zwischen performativen Elementen und Raumgreifender Installation hat bei TENPEN CHii ART LABOR schon Tradition. Dies bereits in einer Diplomarbeit an der Uni Hildesheim zum Thema mit „Interaktive Body Dance Machines“ Untersuchung eines spezifischen Zusammenspiels von Skulptur und Butohtanz . Das Wort Mi-LAi ist japanisch und bedeutet „ZUKUNFT“ und wird das Arbeitsthema für das Projekt 2014 in der Art genutzt, dass behauptet wird, es bedarf für die Zukunft keiner Verzögerung bzw. dass direkt daran gearbeitet werden kann. Als Grundthese wird angenommen, dass alles was in der Zukunft geschieht zwar von der Vergangenheit beeinflusst werden kann, aber eben nicht muss.

Die größte Kraft hin zur Zukunft ist jedoch ein philosophischer Grundgedanke, ein Art Feuerblitz in unserem Gehirn. Im letzt jährigen Projekt von TEN PEN CHii ART LABOR wurde unter dem Titel KONTON „CHAOS ZUR ZUKUNFT“ gearbeitet. Durch Chaos und einer Situation der kompletten Unordnung und Verwirrung entsteht der klaffende Raum, eined Kluft oder eine verwirrende Ordnungsleere in einer zuvor bennnten Ordnung. Diese wiederum bietet dem kreativen Menschen die Möglichkeit, diesen Raum zu füllen. Chaos ist die Mutter der Kreativität. Bei Mi-lai geht es um eine theoretische philosophische Konstruktion und auch um eine theoretische Festlegung von Eckpunkten.

Ausgangspunkt ist der gedachte Zukunftsraum als unbelasteter Reinraum. Dieser Reinraum wird so gesehen, dass es uns selbst überlassen ist, was wir dort hineintragen. In dieser theoretischen Konstruktion wird angenommen, dass alles veränderbar ist. Bedingung hierfür ist der Schnitt mit der Vergangenheit. Dies ist wohl der größte und schwierigste Schritt in einer realen Situation. Jedoch wird bei Mi-lai eben theoretisch angenommen, dass die Vergangenheit komplett losgelöst werden kann und somit die komplette Zukunft gestaltet werden kann und muss. Wenn man philosophische Gedanken in einem Gehirn als Feuer betrachtet, so kann ein wahres Feuerwerk entstehen. Ähnlich eines Lichtbogens beim schweißen oder einem Schmelzfeuer in einem Hochofen. Ein riesiges Energiepaket entsteht, welches dann auf eine Spur gelegt werden muss.
 
     
 
 


26. Sep. 2014 um 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kurator: Robert Dämmig

Ausstellung vom 27.9. bis 2.11.2014
geöffnet täglich 10-17 Uhr


Galerie Alte Schule

Dorfstraße 16
18347 Ahrenshoop
Telefon 03 82 20 - 663 30
Fax 03 82 20 - 66 03 21

info@galerie-alte-schule-ahrenshoop.de
www.galerie-alte-schule-ahrenshoop.de
     
  Morgenstern – Uhlig – Hahn

Jana Morgenstern (Dresden) - Malerei/Grafik, Max Uhlig (Dresden) - Malerei,
Bernd Hahn - Malerei/Grafik/Fotografie

Jana Morgenstern, Jahrgang 1967, absolvierte von 1985 bis 1990 ein Studium zur Kunsterzieherin, anschließend studierte sie von 1990 bis 1996 an der HfbK Dresden bei Prof. Horlbeck und Max Uhlig. Von 1996 bis 1998 war sie Meisterschülerin bei Max Uhlig. Bernd Hahn, Jahrgang 1954, studierte von 1975 bis 1979 Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Er trat 1981 dem Verband der Bildenden Künstler der DDR bei und arbeitete seit dem freiberuflich. Nach einem Aufenthalt in Tel Aviv, bekam er im Jahr 1994 ein Arbeitsstipendium in der Villa Massimo in Rom. Von 2002 bis 2003 hatte Bernd Hahn eine Gastprofessur an der Dresdener Kunsthochschule. Er verstarb 2011 in Burgstädtl/Sachsen. Max Uhlig, Jahrgang 1937, studierte 1955 bis 1960 bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer an der Dresdener Kunsthochschule. 1987 erhielt er den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin. Der Hans-Theo-Richter Preis, der Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden, und weitere folgten. Er hatte eine Professur für Malerei in Dresden und ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Gezeigt werden Positionen dieser drei KünstlerInnen aus unterschiedlichen Perioden, so werden von Jana Morgenstern Arbeiten aus aktuellen Werkgruppen zu sehen sein, die sich in der Hauptsache mit einem Abstraktionsprozess beschäftigen, der seinen Ursprung im unmittelbaren Studium der Natur hat. Max Uhlig wird Landschaften und deren fast schon informelle Strukturen zeigen, die einen ähnlich gearteten Prozess der Abstrahierung wie bei Jana Morgenstern durchlaufen haben. Er kommt dabei aber zu einem vollkommen anderen Ergebnis. Bernd Hahn wird mit frühen Arbeiten vertreten sein, die ein Grundstatement zu seiner ebenfalls künstlerisch zerlegenden Weltsicht geben. Bewegen und begreifen sich Uhlig und Morgenstern in letzter Konsequenz nicht als Abstrakte, so ist für Hahn nichts anderes vorstellbar. Und doch werden überraschend unzählige Parallelen zwischen diesen drei KünstlerInnen zu entdecken sein.

Die Galerie Alte Schule Ahrenshoop eröffnete im Jahr 2006 und zeigt seitdem Arbeiten der Moderne, der Postmoderne und der zeitgenössischen Kunst.
 
     
 
 


29. Nov. 2014 um 15 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Kuratorin: Elke Pretzel

Ausstellung vom 29.11. 2014
bis 22.02.2015
geöffnet Di. bis So. 10-17 Uhr


Kunstsammlung Neubrandenburg

Große Wollweberstraße 24
17033 Neubrandenburg
Telefon 0395 555-1290
Fax 0395 555-1299

kunstsammlung@neubrandenburg.de
www.kunstsammlung-neubrandenburg.de
     
  Michael Wirkner (1954 - 2012)

In Memoriam

Mit einer Retrospektive erinnert die Kunstsammlung Neubrandenburg an das unverwechselbare Schaffen des Malers, Zeichners und Grafikers Michael Wirkner (1954-2012). Der gebürtige Sachse hatte nach den Studienjahren in Berlin und Leipzig 1982 als freischaffender Künstler sein Paradies in Mecklenburg-Vorpommern, in Schwerin und Sarow bei Demmin, gefunden. Er gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten des Landes und zu den wenigen Künstlern, die schon zu Lebzeiten Anerkennung in der Fachwelt und in Sammlerkreisen im In- und Ausland fanden.

Die von einem Katalog begleitete Retrospektive zeigt die Vielfalt seines Schaffens auf. Der Künstler variierte einige Themen über Jahre hinweg in Serien. Den Verlust des früh gestorbenen Vaters reflektierte er in einer Vielzahl von Kopfdarstellungen. In den Serien „Hohes Land“ oder „Seestücke“ dominieren Farbschüttungen aus unzähligen Schichten. Sie erzeugen eine magische Tiefenwirkung, der sich kaum ein Betrachter entziehen kann. Diese Schichtungen bestehen entweder aus hellen und heiter anmutenden Tönen oder aus Variationen von Schwarz, deren Farbgebilde die Leinwand zu sprengen scheinen. Die einzelnen Schichten bestehen aus reinen Farbpigmenten, die besonders kostbar und leuchtend erscheinen. Sie künden vom inneren Glühen des Künstlers, der seine Empfindungen in eindrucksvolle abstrahierte Landschaften umsetzte. Das Erzgebirge, die Landschaft seiner Jugendzeit, bildete den Gegenpol zu Mecklenburg und wurde im Spätwerk als „Hohes Land“ zu einer Serie, in der sich kompositorische Kraft und farbliche Finesse zu überwältigenden Seherlebnissen vereinigen. Zum Oeuvre gehören auch Zeichnungen, in denen er sich intensiv mit der Wirkung von schwarzweißen Farbflächen auseinandersetzt. In seinen Zeichnungen präsentiert er poetisch anmutende abstrakte Gebilde aus wenigen Tuschfederlinien. Wie bei der Mehrzahl der Arbeiten überwiegen die Anklänge an Landschaften, dem Sehnsuchtsmotiv bei Michael Wirkner, das aber immer innere Landschaften, keine realen, widerspiegelt.